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K├╝hne + Nagel erweitert Engagement im Hafen Straubing-Sand

28.09.2017

Das weltweit tätige Logistikunternehmen  gibt mit zwei Entscheidungen ein Bekenntnis zum Standort Straubing: Der Mietvertrag für das Logistikzentrum Straubing mit Sitz der Bayern-Zentrale im Hafen Straubing-Sand wurde bis 2023 verlängert. Gleichzeitig plant Kühne + Nagel  für die Spedition eine neue Umschlagshalle mit Büro für ca. 300 Beschäftigte.

Die Arbeiten für den Neubau der Spedition sollen noch heuer beginnen. Dafür hat sich Kühne+ Nagel  ein 55.000 m² großes Grundstück im Hafen östlich des Europarings gesichert. Für die Leitung der Spedition zeichnet Joachim Beck als Niederlassungsleiter verantwortlich. „Nach fast zweijähriger Planungsphase freut es uns heute sehr, dass wir den für uns notwendigen Schritt eines Neubaus der Speditionsniederlassung Straubing bekannt geben können“, sagte Beck. „Dieser wird es uns ermöglichen, den zukünftigen Wachstumsanforderungen unserer Kunden Rechnung zu tragen. Unser Dank gilt dem Team des Hafen Straubings, der uns bei der Realisierung dieses Großprojektes hervorragend unterstützt hat.“

Herbert Stadlbauer, verantwortlicher Regionalleiter für die Kontraktlogistik des Kühne +Nagel-Konzerns in Bayern konnte mit einer weiteren frohen Kunde für den Logistikstandort Straubing aufwarten. Der Mietvertrag für den eigenständigen Kontraktlogistikstandort mit Trainingscenter im Hafen  wurde seitens Kühne + Nagel  erneut verlängert. „Es freut mich sehr, dass sich unser Unternehmen auch weiterhin langfristig zur Region Straubing-Bogen bekennt. Der Standort Hafen Straubing-Sand mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur sowie unsere engagierten und hochmotivierten Mitarbeiter in und um Straubing gaben den Ausschlag für diese strategische Entscheidung. An der Bündelung unserer Aktivitäten aus Kontraktlogistik  und Spedition in Straubing-Sand werden vor allem unsere Kunden maßgeblich partizipieren, da wir nun noch intensivere Synergien anbieten können.“

Für den Zweckverband Hafen Straubing-Sand ist die Zufriedenheit und die daraus nun bestätigte Verbundenheit der Kontraktlogistiksparte unter der Leitung von Herbert Stadlbauer ein ausschlaggebendes Argument für die Neuausrichtung der Spedition im Hafen. Oberbürgermeister Markus Pannermayr freut sich als Verbandsvorsitzender des ZVH, dass der dem innerstädtischen Standort am Sachsenring entwachsenen Spedition, nun ein Premiumgrundstück im Hafen angeboten werden konnte. „Dies ist ein weiterer Beleg, wie wichtig die interkommunale Zusammenarbeit ist, um flächenintensiven Entwicklungen der heimischen Unternehmen gerecht zu werden“, betont Pannermayr.

Landrat Josef Laumer, erhofft sich als Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Straubing-Sand GmbH (HSG), welche die Bahn- und Krananlagen im Hafen betreibt, dass sich mit Kühne + Nagel langfristige Chancen der Verlagerung von Verkehren auf die Schiene und die Wasserstraße eröffnen.

 „Der Anker im Kühne + Nagel-Logo verbindet den Hafen und das Unternehmen schon heute optisch“, ermutigt Laumer die Angebote intermodaler Verkehre zu nutzen.

Auch wenn sich für die Unternehmen im Hafen die Gemarkungsgrenzen der Stadt Straubing und der Gemeinde Aiterhofen verlieren, freut sich Aiterhofens Bürgermeister Manfred Krä natürlich, dass das Speditions- und  Logistikunternehmen Kühne + Nagel auf Flächen seines Ortsteils Sand errichtet werden soll – „…und das mit Straubinger Adresse“, schmunzelt Krä.

Die neue Kühne + Nagel Speditionsanlage entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Terminal für den Kombinierten Verkehr, für das die HSG ein Planfeststellungsverfahren beantragt hat. Damit liegen Infrastrukturvorteile und Synergien des Hafens mit dem weltweit agierenden Transport- und Logistikanbieter Kühne + Nagel auf der Hand. Andreas Löffert, Geschäftsleiter beim ZVH erwartet, dass sich die Mitarbeiter der Spedition im Hafen genauso wohl fühlen wie die Mitarbeiter der Kontraktlogistiksparte. „Mit einer guten Erreichbarkeit per Auto, ÖPNV oder Rad,  sowie mehreren öffentlichen Betriebskantinen oder Restaurants und großzügigen Grünflächen schaffen wir im Hafen Straubing-Sand einen Arbeits- und Lebensraum für tausende gut qualifizierte Beschäftigte,“ so Löffert.


v. l. Joachim Beck, Andreas Löffert, Bgm. Manfred Krä,
       Herbert Stadlbauer,
OB Markus Pannermayr,
       LR Josef Laumer, Stefan Niedermeier

Samstag, 21.10.2017
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